Feronix ATLAS Kundenportal

Die Feronix ATLAS-Plattform

Feronix verbindet ATLAS-Zollabfertigung, Mandantenportal, Kunden-API und Lagerverwaltung in einem gemeinsamen, mandantengetrennten Datenbestand. Alle Oberflächen arbeiten auf denselben Daten — ohne Synchronisationsverlust.

Vier Oberflächen, ein Datenbestand

Kunden-API

Automatisierte Übergabe von Lieferungen, Paketmanifesten, Sendungsdaten und Dokumenten aus ERP-Systemen. JSON über HTTPS, mandantengebunden über X-Api-Key.

REST · JSON · multipart/form-data · Idempotenz

Mandantenportal

Fachliche Kontrolle, Ergänzung und Korrektur der eigenen Lieferungen und Zollvorgänge. Lieferungen, Sendungen, Zollvorgänge, Dokumente und Benutzer in einer berechtigungsabhängigen Oberfläche.

Server-gerendert · Mehrsprachig · RBAC

ATLAS-Administration

Root-Sicht auf Mandanten, Zollkonfiguration, Kommunikation und Logs. Verwaltung von EORI/Niederlassungen, Zollstellen, Aufschubkonten, Zertifikaten und Servicegruppen.

Intern · Root-Zugang · Audit-Log

LVS — Lagerverwaltung

Physische Wareneingänge, Lagerplätze, Zoll- und Dokumentenbeschau, Bestand, Belege und Warenausgang. Scanbasierte Lageroperationen mit Zonen, Handling Units und Routen.

Scanner · Zonen · HU · Print Bridge

Objekte und Beziehungen

Lieferung, Paket, Sendung und Zollvorgang sind unterschiedliche, verknüpfte Objekte. Ein Lagerstatus ersetzt keinen Zollstatus — beide werden getrennt geführt und getrennt angezeigt.

Mandant
└─ Lieferung (Verfahren, Transport, Zollstandard, Route)
   ├─ Paket (Barcode, Lagerort, Eigentümer, Status)
   │  ├─ Sendung / Zolldaten (Empfänger, Wert, Warenpositionen)
   │  └─ Dokumente / Fotos
   └─ Zollvorgang (LRN, ATX/MRN, Nachrichten, Bescheid)
Lieferung: Bündelt Pakete, Transport, Verfahren, Zollstandards, Dokumente und Lagerroute.
Paket: Verbindet physische Identität, Lagerort, Lieferung, Sendung, Zollstatus und Eigentum.
Sendung: Fachliche Angaben einer IMPOST-Anmeldung — Empfänger, Wert, Vorpapier, Warenpositionen.
Zollvorgang: Nachrichtenlauf mit LRN, Registriernummer, ATX/MRN, ICOMA/ICOMT und Abgabenbescheid.

Arbeitsbereiche und Cockpits

Objektansichten sind der stabile Einstieg. Cockpits ergänzen sie um offene Arbeit und Prozessfortschritt. Der Grundsatz: Objektansicht für Suchen, Prüfen und Stammdaten; Prozessansicht für einen konkreten End-to-End-Fall; Lagercockpit für zonenbezogene operative Arbeit.

Arbeitsbereich

Nach der Anmeldung zeigt /workspace nur die Bereiche, für die der Benutzer Rechte besitzt. Von dort sind Lieferungen, Pakete, Zollvorgänge, Lager, Dokumente, Benutzer und Stammdaten erreichbar.

Prozesscockpit

/processes zeigt Lieferungen als durchgehende Prozessobjekte. Der Fortschritt fasst Manifest, Wareneingang, Zoll, Einlagerung, Beschau und Ausgang zusammen. Statussymbole zeigen den aktuellen Stand.

Lagercockpit

Zeigt die Zonen Wareneingang, Lagerung, Beschau und Warenausgang mit Bestand und offenen Aufgaben. Eine Zone führt in ihren Inhalt und bietet nur die dort zulässigen Operationen.

Der komplette Ablauf — vom Manifest bis zum Warenausgang

  1. Mandant und Stammdaten vorbereiten. EORI/Niederlassung, Zollstelle, Aufschubkonto, Benutzer, Lagerorte und Route aktivieren.
  2. Lieferung anlegen. Eindeutige Lieferungsnummer, IMPOST_LVCDPP vor Gestellung oder IMPOST_LVCDAP nach Gestellung sowie Transportdaten setzen.
  3. Paketmanifest übergeben. Pro Paket eindeutige Mandanten-Paket-ID, mindestens einen Scanbarcode, Empfänger, Werte und Warenpositionen senden.
  4. Wertnachweis hochladen. Rechnung, Pro-forma oder anderen geeigneten Wertnachweis mit Lieferung/Sendung/Paket verknüpfen.
  5. Lokal validieren. Pflichtfelder, EDI-IHB-Abhängigkeiten, 150-EUR-Grenze, Vorpapier und IOSS prüfen.
  6. Physischer Eingang. Lieferung wählen und Paketbarcode scannen. Das System registriert das Paket automatisch in der Wareneingangszone WH/IN.
  7. Unverzollt einlagern. Paket und konkreten Zielort scannen und von WH/IN auf einen buchbaren Platz unter WH/T buchen.
  8. ATLAS senden. Freigegebene Anmeldung übermitteln; Status und Antwortnachrichten beobachten.
  9. Beschau nur bei Anordnung. Zollhalt verhindert Versand; die physische Beschau findet ausschließlich in WH/INSPECTION statt. Nach der Beschau Rücklagerung in die T-Zone.
  10. In Freiverkehr umlagern. released oder tax_assessed erzeugt eine offene Umlageranforderung. Paket und Zielplatz unter WH/FREE scannen.
  11. Ausgang. Erst aus der Freiverkehrszone darf das Paket reserviert, kommissioniert, nach WH/OUT bereitgestellt, verladen und abgefahren werden.

Fünf Prüfungsebenen vor der Übermittlung

Die API verwendet dieselben technischen und fachlichen Regeln wie die GUI und verhindert unzulässige Übermittlungen lokal. Eine erfolgreiche Validierung sendet noch nichts an den Zoll.

EbenePrüfung
1. JSON/PydanticDatentyp, Format, Pflichtfeld
2. XSDNachrichtenstruktur, Länge, Zeichenvorrat
3. EDI-IHB technischFeld- und Gruppenabhängigkeiten
4. IMPOST-PlausibilitätenWertgrenze, Codes, Beteiligte, Vorpapier, IOSS
5. MandantenkonfigurationAktive EORI/NL, Dienststelle, Konto, Zertifikat, Servicegruppe

Mehrsprachig: 8 Sprachen

ATLAS, Mandantenportal, Kunden-API und LVS unterstützen dieselben 8 Sprachen. Zolloriginaltexte (ICOMAA, ICOMTA, ICOMEA) bleiben in ihrem Original erhalten; UI-Übersetzungen werden zusätzlich angezeigt, ohne den Originaltext zu verändern.

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